Workshop – Komm wir spielen Deutsch

Autor: shenyanggoethe Datum: Mi, 12/03/2014 - 15:42 Tags: Events

Spielen im Unterricht - ist das eine Bereicherung oder Zeitverschwendung? Elf Deutsch-Lehrerinnen und Lehrer aus verschiedenen Universitäten, Schulen und Organisationen Shenyangs wollten es genauer wissen und trafen sich am 29. November in den Räumlichkeiten des Goethe-Sprachlernzentrums an der Nordost-Universität, um am Workshop „Komm wir spielen Deutsch“ teilzunehmen. Geleitet und organisiert wurde die Veranstaltung von der Boschlektorin Jane Neugebauer. Versorgt wurde die gemütliche Runde durch 3 Freiwillige des 4. Jahrgangs der Germanistik der NEU mit Keksen, Kaffee und Mittagsessen, finanziert aus Mitteln der Robert-Bosch Stiftung.

Für dem Einstieg hatte die Workshop-Leiterin ähnlich provokante Fragestellungen auf sehr schön gestalteten Plakaten visualisiert, damit sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erst einmal Gedanken zum Thema und zu ihrer eigenen Meinung machen konnten. Auf kleinen Zetteln in Ampelfarben konnte man zu den Thesen Stellung beziehen und war schon mittendrin im ersten „Spiel“. Die Thesen und mögliche Herausforderungen bei der Umsetzung von Spielen im Unterricht wurden dann im Anschluss diskutiert.

Was darf bei einem Workshop zum Thema Spielen natürlich nicht fehlen? Na klar, das Spielen! Nach der kurzen Theoriephase ging es dann also gleich in die Praxis. Von klassischen Aufwärmspielen wie Mirko Mondsüchtig hin zum dynamischen Buchstabenlauf und dem sehr kommunikativen Dixit konnten einige Spiele am eigenen Leib erfahren werden. So katapultierte eine Runde UNO auf Portugiesisch alle Lehrerinnen und Lehrer in die Situation einer absoluten Sprachanfängerin bzw. eines absoluten Sprachanfängers. Ausgestattet mit dem allernötigsten Vokabular musste man sich untereinander verständigen und das Spiel am Laufen halten. Eine wirklich interessante Erfahrung.

In einem weiteren Programmpunkt mussten die Lehrerinnen und Lehrer in Gruppen ein ihnen unbekanntes Spiel erarbeiten und es dann den anderen Teilnehmern und Teilnehmerinnen vorstellen.

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen hatten offensichtlich Spaß am Spiel und hätten gerne noch weiter gespielt. Trotzdem behielten sie die Anwendbarkeit für den eigenen Unterricht stets im Blick und diskutierten diese mehrfach.

Das Goethe-Sprachlernzentrum an der Nordost-Universität möchte sich an dieser Stelle bei allen Lehrerinnen und Lehrern für Ihre Teilnahme und bei der Boschlektorin Jane Neugebauer für den gelungenen Workshop bedanken.